Dictionary of Arguments


Philosophical and Scientific Issues in Dispute
 
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Reference
Field, H. McGee Vs Field, H. Field II 274
Logische Konstanten/Verknüpfung/Unbestimmtheit/McGeeVsField: (McGee 2000): McGeeVsUnbestimmtheit logischer Konstanten: Bsp materielles Konditional: ist bestimmt von zwei Regeln: Einführungs- und Eliminationsregel. Aber irgendwelche zwei Verknüpfungen >1 und >2 in unserer Sprache, die von diesen zwei Regeln bestimmt werden, sind beweisbar äquivalent: Das Argument dafür ist einfach: A, A >1 B I- B, durch >1-Elimination
So
A > 1 B I- A >2 B, B durch >2- Einführung. (Sonderzeichen spitze Klammern)
Und analog für die Konverse.
Field. pro: es ist korrekt, daß wir keine zwei verschiedenen Konditionale in unserer Sprache haben können, die von denselben unbeschränkten Regeln der >-Einführung und >-Elimination bestimmt werden. (Unbeschränkt: soll hier heißen, sogar für Sätze, die das jeweils andere Konditional enthalten).
FieldVsMcGee: aber daraus kann man nicht eine der beiden folgenden Konklusionen schließen:
(i) daß die Tatsache, daß jemand eine Verknüpfung - genannt „>“ - anwendet, die beiden Regeln genügt, für uns hinreichend ist zu schließen, daß er dasselbe mit „>“ meint wie wir
(ii) daß unser Wort „>“ bestimmt ist.
McGee: behauptet (ii) , Field: (i) könnte hier die Brücke schlagen.
Ad (i): scheint klar falsch: Bsp ein Intuitionist und ein Vertreter der klassischen Logik akzeptieren beide die Einführungs- und Eliminationsregel für „>“ aber ihre Begriffe von > unterscheiden sich.
Wenn wir nun das klassische und das intuitionistische > in einer Sprache kombinieren, müssen wir wenigstens eine der Regeln für eine Verknüpfung beschränken, wenn sie auf Sätze angewendet wird, die die andere Verknüpfung enthalten.
Aber das zeigt nicht, daß der uneingeschränkte Gebrauch durch Leute, die nur einen der beiden Begriffe haben, den Begriff völlig bestimmt.
Bsp Angenommen, jemand der wenig Verständnis von Logik hat, insbesondere keinen Begriff der klassischen Negation (sonst wäre der Intuitionismus bei ihm ausgeschlossen):
II 276
Nichts in seinen informellen Erklärungen wird zeigen, ob er ein Intuitionist oder ein Vertreter der klassischen Logik ist. Field: das ist ein klarer Fall von Unbestimmtheit logischer Konstanten.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994