Lexicon of Arguments


Philosophical and Scientific Issues in Dispute
 
[german]


 

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The author or concept searched is found in the following 8 entries.
Disputed term/author/ism Author
Entry
Reference
Actualism Dennett
 
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I 143
Actualism/Dennett: only that what is real is possible - Histdict: Mind can only be regarded as an activity, not as a substance.
I 163
Determinism/Actualism/Dennett: some authors: if determinism is correct, actualism must also be right. Or the other way aroun. If actualism is wrong, indeterminism would have to be right - DennettVs: this is wrong! E.g. This oxygen atom can combine with two hydrogen atoms. So something is possible which is not real now, therefore determinism is wrong - DennettVsActualism: it is wrong, regardless of the truth or falsity of determinism.
I 249
Actualism/DennettVsNietzsche: he did not believe in any variants, but in exact repetition - therefore he was a follower of actualism.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Copula Nietzsche
 
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Taureck I 84
"Is"/VsNietzsche/Taureck: he confused copula and identity signs: "For a terribly long time, a thing on Earth was considered equal and coincident with a single feature, for example a certain color.
The multiplicity of features was admitted with the greatest slowness.
Even from the history of language we see a resistance to the multiplicity of the predicates ... "

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014


Tau I
B. H.F. Taureck
Die Sophisten Hamburg 1995
Darwinism Nietzsche
 
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Pfotenhauer I 5
Darwinismus/Evolution/Nietzsche/NietzscheVsDarwinismus/Pfotenhauer: Darwins Evolutionstheorie die die Selektion nach Maßgabe (…) von Selektionsleistungen an externe Bedingungen zum Prinzip macht, ist Nietzsche zuwider, ja verhasst: „[…]so lautet Diese Moral…die Mittleren sind mehr wert als die Ausnahmen“ ..“Gegen die Formulierung [dieser] Moral empöre ich mich […].“ Nachgel. Fragm, Frühjahr 1888., KGW VIII, S. S 95ff). - - -
Danto III 197
Darwinismus/NietzscheVsDarwinismus/Nietzsche/DantoVsNietzsche/Danto: Allzu oft verfällt Nietzsche in den dümmsten Fehlglauben des Darwinismus, indem er das Überleben mit Vortrefflichkeit gleichsetzt. Dabei übersieht er, was Th. H. Huxley schon feststellte: Evolution/Darwinismus/Huxley, T. H. .: die kleinste Veränderung in der chemischen Zusammensetzung unserer Atmosphäre genügt, damit womöglich nur ein paar Flechten überleben und so zu den Herren der Welt werden.


Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Darwinism Huxley
 
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Danto III 197
Darwinismus/NietzscheVsDarwinismus/Nietzsche/DantoVsNietzsche/Danto: Allzu oft verfällt Nietzsche in den dümmsten Fehlglauben des Darwinismus, indem er das Überleben mit Vortrefflichkeit gleichsetzt. Dabei übersieht er, was Th. H. Huxley schon feststellte: Evolution/Darwinismus/Huxley, T. H.: die kleinste Veränderung in der chemischen Zusammensetzung unserer Atmosphäre genügt, damit womöglich nur ein paar Flechten überleben und so zu den Herren der Welt werden.

HuxA I
A. Huxley
Science, Liberty and Peace London 1946


Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Literal Truth Nietzsche
 
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Danto III 57
Buchstäbliche Wahrheit/Nietzsche/Danto: wenn man die Metapher wie Nietzsche definiert (siehe Metapher/Nietzsche) und damit jeder Satz als metaphorisch gilt, muss – unsinnigerweise – jeder Satz auch unkonventionell sein. Dann ist schwer zu erkennen, was wir mit einer Metapher überhaupt meinen. Danto: Nietzsche würde wohl antworten: Metaphern sind Sätze, die niemals wahr, oder zumindest niemals buchstäblich wahr sind; kein Satz ist jemals in Bezug auf dasjenige, wovon er handelt, wortwörtlich zu nehmen; daher ist jeder Satz in einem gewissen Grad metaphorisch. Inder Praxis (oder auch Rhetorik) macht es kaum einen Unterschied, ob wir nun sagen, kein Satz sei buchstäblich wahr, oder aber, wie Nietzsche es später noch radikaler formulieren sollte, jeder Satz sei im buchstäblichen Sinne falsch. Die Frage ist lediglich, ob uns unsere Sprache im Leben behilflich sein kann.
Danto III 58
DantoVsNietzsche: Problem: wenn alle Sätze bloß metaphorisch sind, dann ist auch die These, dass Sätze bloß metaphorisch sind, selbst bloß metaphorisch, das heißt nicht buchstäblich wahr. ((s) Siehe das Argument VsInterpretationsphilosophie, VsAbel, G.).
Danto III 62
Außerdem: Die ersten jemals artikulierten Sätze können einfach keine Metaphern gewesen sein.


Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014


Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Metaphors Nietzsche
 
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Pfotenhauer IV 41
Metapher/Begriffe/Nietzsche: (F. Nietzsche, Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne, KGW, III, 2, S. 380ff): die Begriffe, die eine starre und reguläre Welt aufbauten, überdeckten einen fundamentalen „Trieb zur Metaphernbildung“ Die anthropomorphistische Tätigkeit, die auch der
Pfotenhauer IV 42
Wissenschaft zugrunde liege, aber eben versteckt, werde auf Grund dieses Triebes produktiv. Neue „Übertragungen, Metaphern, Metonymien“ (S. 381) würden hingestellt. Fortwährend zeige sich „die Begierde, die vorhandene Welt des wachen Menschen so bunt unregelmäßig folgenlos unzusammenhängend, reizvoll und ewig neu zu gestalten, wie es die Welt des Traumes ist.“ Pfotenhauer: Trost findet er nun auch nicht mehr in einer alle überhöhenden Kunstübung, Das ästhetische Spiel ist zum Moment eines Lebensvollzugs geworden….Der Wechsel der Affekte und die Kausalität der seelischen Prozesse ist in dieser Konzeption an die Stelle der überschwänglichen Sicht ästhetischer Möglichkeiten getreten.
- - -
Danto III 53
Metapher/Nietzsche/Danto: : (vgl. Wahrheit/Nietzsche (F. Nietzsche, Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne, KGW1/III, 2, S. 374f)). Hier ist von Metaphern die Rede. Man beachte, dass hier mit Metaphern sprachliche Ausdrucksmittel für Erfahrungen und nicht für Dinge gemeint sind. Dies macht es fast unabwendbar, dass der Ausdruck einer unkonventionellen Erfahrung so gut wie unverständlich sein wird. (Siehe Erfahrung/Nietzsche/Danto).
Danto III 58
DantoVsNietzsche: Problem: wenn alle Sätze bloß metaphorisch sind, dann ist auch die These, dass Sätze bloß metaphorisch sind, selbst bloß metaphorisch, das heißt nicht buchstäblich wahr. ((s) Siehe das Argument VsInterpretationsphilosophie, VsAbel, G.).
Danto III 62
Außerdem: Die ersten jemals artikulierten Sätze können einfach keine Metaphern gewesen sein.


Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Nietzsche, F. Löwith
 
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Pfotenhauer IV 22
Nietzsche/Löwith: (K. Löwith, Heidegger. Denker in dürftiger Zeit, Frankfurt 1953, S. 76ff.): Karl Löwith setzt sich mit Heideggers Nietzsche-Interpretation auseinander. Er bezweifelt den Kontext, in den (sic) durch die Rückbindung an die abendländische Metaphysik Nietzsche mit Aristoteles, Leibniz oder Hegel zu stehen kommt. (S. 90).
Löwith glaubt Nietzsche von Heidegger überschätzt, weil er an ihm seine eigenen Denkmotive demonstriere. Löwith ist Nietzsche wichtiger in den Äußerungen seiner subjektiven Betroffenheit, die, philosophisch gesehen, Pascal oder Kierkegaard näher stünden. (S. 96).
Ewige Wiederkehr/Nietzsche/Löwith: (K. Löwith, Nietzsches Philosophie der ewigen Wiederkehr des Gleichen, Stuttgart 1956, S. 120ff): Nietzsche sei die Erfahrung der natürlichen Rhythmen wichtig als Anstoß zur philosophischen Besinnung auf transsubjektive Ordnungen. Die Erhaltung und Wiederkehr der Kräfte bestimmten demnach unsere physische Existenz und verpflichteten unser Denken.
Pfotenhauer IV 23
Christentum/Nietzsche/Löwith: Nietzsches Kritik des christlichen Spiritualismus wolle im Grunde die geschichtsphilosophische Vorstellung (Vgl. „Von Hegel zu Nietzsche. Der revolutionäre Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts“, Stuttgart 1964, S. 356ff) einer uns aufgegebenen Beherrschung und Überwindung vorgegebener Lebensbedingungen treffen. Dis nähre nur selbstquälerische Ressentiments gegenüber den eigenen, unüberholbaren Existenzvoraussetzungen. Sie verführe zum Nihilismus, sie verleite zu Projektionen einer Daseinserfüllung in eine unerreichbare Zukunft. Löwiths Begriff von antiker Naturauffassung, die er glaubt, bei Nietzsche wiedererkennen und affirmieren zu können, ist entgegen allem positivistischen Naturalismus (K. Löwith, 1956, S. 208ff) unübersehbar humanistische geprägt.
Pfotenhauer: Es liegt ihm ((s: K. Löwith) das Leitbild klassischer Mäßigung und Sublimierung moderner Subjektansprüche zugrunde. Folglich muss er Nietzsches Rückwendung zum vorsokratischen Denken gegen dessen eigene, oft schrille Betonung des Willens in Schutz nehmen. Denn nicht die Souveränitätsansprüche des Individuums bestimmten im Grund das Leben. (LöwithVsNietzsche).


Löw I
Karl Löwith
Heidegger. Denker in dürftiger Zeit Göttingen 1960

Psychology Nietzsche
 
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Ries II 79
Psychologie/Ressentiment/Zur Genealogie der Moral/Nietzsche: Grundbegriff der Psychologie des Christentums. Erklärt, wie die durch die Natur vorgegebene Hierarchie der Macht sich zur Herrschaft der Ohnmächtigen verkehren konnte. - - -
Danto III 130
Psychologie/Nietzsche/Danto: Nietzsche hielt sich selbst für einen geborenen Psychologen. DantoVsNietzsche: in seinem Denken war eine ganze Menge zirkulärer Argumente. Unsere psychologischen Theorien sind Teil unserer Perspektive; unsere Perspektive muss jedoch anhand psychischer Phänomene, die Teil von ihr sind, erklärt werden. Unsere moralischen Einstellungen sind für unsere (…) Perspektiven mitverantwortlich. Auf die Psychologie beruft man sich aber, um zu erklären, warum wir unsere moralischen Perspektiven, und gerade sie, einnehmen.
Danto III 132
Psychologie/Nietzsche/Danto: Wenn es nichts Materielles gibt, dann auch nichts Immaterielles ((F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 537).
Danto: man könnte sagen, es gibt keine Substanz, die zu erkunden die Aufgabe der Psychologie wäre.
Moral/Psychologie/Nietzsche/Danto: Nietzsche kämpfte zugleich an zwei Fronten: Einerseits hoffte er, die Moral anzugreifen, indem er die Psychologie, der sie anhing, als unlogisch entlarvte, andererseits wollte er eben diese Psychologie attackieren, indem er die durch sie vorausgesetzte Moral angriff.
Philosophie/Nietzsche: Der Angriff auf die Seele oder das Selbst – worin er das Wesentliche der neuzeitlichen Philosophie zu finden behauptete – war gleichzeitig „ein Attentat auf die Grundvoraussetzung der christlichen Lehre. (F. Nietzsche Jenseits von Gut und Böse, KGW VI.,2 S. 33).
Danto III 134
Ich/Nietzsche/Danto: (Die Vernunft) glaubt an’s „Ich“, an’s Ich als Sein, an’s Ich als Substanz und projiziert den Glauben an die Ich-Substanz auf alle Dinge – es schafft erst damit den Begriff ‚Ding‘…Das Sein wird überall als Ursache hineingedacht, untergeschoben; aus der Konzeption ‚Ich‘ folgt erst, als abgeleitet, der Begriff ‚Sein‘… (F. Nietzsche, Götzen-Dämmerung, KGW VI,3 S. 71.)
Danto III 200
Psychologie/Nietzsche/Danto: zwei Begriffe spielen in Nietzsches Psychologie eine herausragende Rolle: Ressentiment und schlechtes Gewissen. Ressentiment/Sklavenmoral: der Sklave fürchtet nicht nur die Bosheit des Herren und bauscht sie auf: er verübelt (Ressentiment) die Stärke des Herrn ebenso wie seine eigenen verhältnismäßige Ohnmacht.
Danto III 201
Er kann seine Feindseligkeit nicht auf den Wegen ausagieren, die den Aristokraten offenstehen. Strategie des Sklaven: den Herren dazu zu bringen, dass er die Wertetafel des Sklaven akzeptiert und sich selbst aus der Perspektive des Sklaven einschätzt. Schließlich wird der Herr in seinen eigenen Augen böse. (Siehe auch Umwertung aller Werte).
Danto III 208
Herren/Sklaven/Nietzsche: es wäre ein Fehler, von der Bestie verlangen zu wollen, sie solle ihre animalischen Instinkte unterdrücken. Ebenso haben die Menschen gar nicht die Wahl, anders zu sein, als sie sind. Nietzsche: Von der Stärke verlangen, dass sie sich nicht als Stärke äußere (…) ist gerade so wiedersinnig als von der Schwäche verlangen, dass sie sich als Stärke äußere. (F. Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, KGW VI. 2, S. 293.).
Stärke/Nietzsche: Die Starken sind einfach Handlungen der Stärke, nicht Individuen, die nach Gutdünken auf starke Weise handeln. So wie ein Blitz keine Entität ist, die etwas tut, sondern das Aufleuchten selbst. Es steht dem Starken nicht frei, seine Stärke zu zeigen oder nicht zu zeigen. (ebenda S. 294.)
Danto III 209
Demut: ist keine Errungenschaft der Schwachen, sondern ihr Wesen, ebenso wie Brutalität kein Vergehen sondern die Natur der Starken darstellt. Danto: etwas Ähnliches hatte Thrasymachos in der Politeia aufgestellt: er trivialisierte seine Definition von Gerechtigkeit als Handeln im Interesse der stärkeren Partei. Analog ist ein Mathematiker kein Mathematiker, wenn er einen Fehler macht.
DantoVsThrasymachos/DantoVsNietzsche: beide sind über die Grammatik gestolpert: sie haben eine Trivialität der Logik zu einer Metaphysik der Moral erhoben.
NietzscheVsThrasymachos/Danto: Dennoch ist Nietzsche subtiler als Thrasymachos: für Nietzsche besteht die Welt in gewisser Weise eher aus Pulsationen als aus pulsierenden Gegenständen. Eine Pulsation kann aber sozusagen nicht pulsieren, das können nur Gegenstände.


Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014


Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

The author or concept searched is found in the following 9 controversies.
Disputed term/author/ism Author Vs Author
Entry
Reference
Actualism Dennett Vs Actualism
 
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I 162
Determinism/Actualism/Dennett: some authors: if the determinism is correct, the actualism must also be right. Or the other way around. If the actualism was wrong, indeterminism would have to be right.   DennettVs: that’s wrong. E.g. This oxygen atom can combine with two hydrogen atoms. So something is possible which is not real now, so the determinism is false.
  DennettVsActualism: it is wrong, regardless of the truth or falsity of the determinism.
I 249
DennettVsNietzsche: he did not believe in any variants, but in exact repetition. Therefore, he was a follower of actualism.
I 360
Dennett: we reject actualism, but how may we not go so far in the other direction as to assert that the space of the real possibilities is more densely occupied than is the case.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Hegel, G.W.F. Heidegger Vs Hegel, G.W.F.
 
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I 16
HeideggerVsHegel: the Absolute, God, is accessible only for the individual .
II 87
VsHegel: destroyed the last remnants of the concealment of the absolute self-knowledge of the absolute spirit. - - -
Rorty III 196
HeideggerVsNietzsche/HeideggerVsHegel: verstand die Schwierigkeit sehr gut, am Ende einer Erzählung die Leiter wegzuwerfen. Er selbst wollte keine Erzählung, sondern eine Litanei geben.

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Berlin 2006

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Heidegger, M. Habermas Vs Heidegger, M.
 
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I 165
Subject Philosophy: Hegel and Marx had got caught in their own basic concepts while trying to overcome it. This objection cannot be raised against Heidegger, but similarly serious one. It distances himself so little from the problem specifications of transcendental consciousness that he can only overcome its concepts by means of abstract negation. But his "Letter on Humanism" (result of ten years of Nietzsche interpretation) relies essentially on Husserl’s phenomenology.
I 178
HabermasVsHeidegger: does certainly not embark on the path to a communication-theoretical answer. Namely, he devalues the structures of the normal-life background from the outset as structures of an average everyday existence, the inauthentic existence. Therefore, he cannot make the analysis of "co-existence" fruitful. He only starts dealing with the analysis of language after he had steered his analyzes in a different direction. "Who?" of the existence: no subject, but a neuter, the one.
I 179
HabermasVsHeidegger: World: when it comes to making the world intelligible as a process of its own, he falls back into the subject philosophical concept constraints. Because the solipsistically designed existence once more takes the place of transcendental subjectivity. The authorship for designing the world is expected of existence.
I 180
 The classical demand of the philosophy of origins for ultimate justification and self-justification is not rejected, but answered in the sense of a Fichtean action modified to a world design. The existence justifies itself on its own. I.e. Heidegger, in turn, conceives the world as a process only from the subjectivity of the will to self-assertion. This is the dead-end of the philosophy of the subject. It does not matter whether primacy is given to epistemological questions or question of existence.  The monologue-like execution of intentions,i.e. purpose activity is considered as the primary form of action. (VsCommunication). The objective world remains the point of reference. (Model of the knowledge relation).
I 182
HeideggerVsNietzsche "revolution of Platonism": HabermasVsHeidegger: Heidegger now used precisely this as a solution. He turns the philosophy of origin around without departing from its problem specifications. HabermasVsHeidegger: Downright world-historical significance of the turn: temporalization of existence. Uprooting of the propositional truth and devaluation of discursive thought. This is the only way it can make it appear as if it escaped the paradoxes of any self-referential criticism of reason.
I 183
HabermasVsHeidegger: fails to recognize that the horizon of understanding the meaning borne to the being is not ahead of the question of truth, but, in turn, is subject to it. Whether the validity conditions are actually fulfilled, so that sentences can work does not depend on the language, but on the innerworldly success of practice. HabermasVsHeidegger: even the ultimate control authority of an how ever objective world is lost through the turnover: the prior dimension of unconcealment is an anonymous, submission-seeking, contingent, the course of the concrete history preempting fate of being.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988
Heidegger, M. Rorty Vs Heidegger, M.
 
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Richard Rorty
III 195
Poetry/Philosophy/RortyVsHeidegger: could as philosopher not become a poet, because he himself could not bear to be provisional. He wanted to make a final point.
III 197
Language/Heidegger: he believed he knew words that do or should ring a bell for all here in modern Europe. RortyVsHeidegger: it must be realized that those words do not exist and not at any time. They would be completely useless for people who do not share his associations or have different experiences. ((s) >Primal Words, Goethe).
History/Continuity/Rorty: the notion of a crisis in history presupposes what it wants to destroy: the notion of continuity. (VsHeidegger).
III 198
Poetry/Language/RortyVsHeidegger: he is right in saying that poetry shows what language can be if it is no longer a means to an end, but he was wrong when he thought that there could be a universal poem. Language/Sound/Speech Sound/RortyVsHeidegger: phonemes are important, but no a single phoneme is important for many people over a long time. ((s) >Primal Language).
III 199
Fate/Destiny/RortyVsHeidegger: neither Europe nor people in general have a fate.
III 204
RortyVsHeidegger: Nietzsche fills wine in Kantian hoses in Being and Time. (Too discursive, contrary to his own intentions). He says things that come from Nietzsche in a university style.
IV 79
HeideggerVsNietzsche/Rorty: tries to understand him by reading him as the last of the metaphysicians. RortyVsHeidegger: one of those who Nietzsche referred to as "ascetic priests".
IV 80
Heidegger tries to encapsulate the West, to turn to something completely different. Not unlike Plato, when he tries to create a spiritual world, from which he can look down on Athens.
IV 142
RortyVsHeidegger: wrong longing for Greekness. Pointless desire for elementary Greek words. We must create our own words. - - -
VI 140
Knowledge/RortyVsHeidegger: contributes to that we hold on to the notion that our knowledge was somehow "based" on our non-linguistic causal interactions with the rest of the universe, rather than simply to say that these interactions are among the causes of our knowledge. Available/Present/RortyVsHeidegger: (with Brandom and Mark Okrent): what exists is merely a special case of the available, like words are a special case of tools.
I 390
RortyVsHeidegger: its selection of the philosophers with whom he furnished the "history of Being" stems from the doctoral regulations of the time! It's a bit suspicious that Being should have geared itself so much towards the curriculum.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Kant, I. Rorty Vs Kant, I.
 
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Richard Rorty
I 166
Synthesis/Synthesis/Kant/Rorty: an object, something that is true for multiple predicates, is always the result of synthesis. RortyVsKant: Kant's conception of cognition did not have perception as a model. Unfortunately, he still remained in a Cartesian frame of reference: he still formulated it in response to the question of how we can move from inner to the outer space. His paradoxical answer was that the outer space will constructed from the material of ideas.
I 169
Naturalism/Rorty: musing of psychologists about stimuli and responses. (This is not philosophical, because it does not look for causes.) (RortyVsKant: confuses cause and reason here).
I 171
Kant/Rorty: accepted that you must not equate the individual judgment with "the individuality of a sensibly given". RortyVsKant: he would have had to proceed to conceive knowledge as a relation between people and propositions. Then he not would have needed the concept of synthesis. He could have considered the person as a black box.
I 173
Concept/Rorty: we want to know if concepts are connectors. VsKant: the information that they cannot be if it were not for a number of synthesis waiting views, does not help us.
RortyVsKant: either machinery (synthesis) and raw material (views) are noumenal or they are phenomenal.
a) if the two are phenomenal, we can be aware of them (contrary to the conditions of deduction). If they are
b) noumenal, we cannot know anything about them, not even the statements of deduction!
I 174
Copernican Revolution/RortyVsKant: it is no longer attractive for us. Because the statement that knowledge of necessary truths is more understandable for manufactured than for found objects depends on the Cartesian assumption that we have privileged access to our activity of making.
IV 117
Comprehensibility/Noumenon/Thing in Itself/Kant/RortyVsKant/Rorty: with him the concept of noumenon becomes incomprehensible in that he says, an expression is meaningful if it stands for a spiritual content which forms the synthesis of sensual perceptions through a concept. ((s) through the synthesis of the sensible to the spiritual).
VI 256
Ethics/Morality/RortyVsKant: it will never be possible to justify his good suggestion for secularization of the Christian doctrine of the brotherhood of man with neutral criteria.
VI 257
This is not because they are not reasonable enough, but because we live in a world in which it would simply be too risky, yes often insanely dangerous, to grasp the sense of the moral community to the point that it goes beyond the own family or tribe. It is useless to say by Kant "recognize the brother in the other": the people we are trying to convince will not understand.
They would feel offended if we asked them to treat someone with whom they are not related like a brother or to treat an unbeliever like a believer.
VI 263
Def "Supernaturalism"/Santayana: the confusion of ideals and power. RortyVsKant: that is the only reason behind Kant's thesis that it is not only more friendly but also more reasonable not to exclude strangers.
RortyVsKant: Nietzsche is quite right in connecting Kant's insistence with resentment.
VI 264
RortyVsNietzsche: he is absolutely wrong in regarding Christianity and democracy as a sign of degeneration. With Kant he has an idea of ​​"purity" in common that Derrida calls "phallogocentrism". This also applies to Sartre:
Sartre: the perfect synthesis of In itself and For itself can only succeed if we free ourselves from the slimy, sticky, humid, sentimental, effeminate.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997
Nietzsche, Fr. Dennett Vs Nietzsche, Fr.
 
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I 249
DennettVsNietzsche: he did not believe in any variants, but in exact repetition. He was a follower of actualism.

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Nietzsche, Fr. Heidegger Vs Nietzsche, Fr.
 
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Habermas I 180
HeideggerVsNietzsche "Revolution of Platonism": HabermasVsHeidegger: exactly this applied Heidegger now himself as a solution to it! He turns the origin of philosophy upside down, without departing from the problem specifications.
Habermas II 87
VsNietzsche: increases the subjectivity by turning the subject as the absolute will to power into a totally mundane phenomenon. - - -
Rorty III 68
HeideggerVsNietzsche/Rorty: umgekehrter Platonismus: romantischer Versuch, das Fleisch über den Geist, das Herz über den Kopf, mythischen »Willen« über genauso mythische »Vernunft« zu erheben.
Rorty III 179
HeideggerVsNietzsche/Rorty: "umgekehrter Platoniker". Drang, sich an ein Höheres anzuschließen.

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Berlin 2006

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Nietzsche, Fr. Putnam Vs Nietzsche, Fr.
 
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V 284
PutnamVsNietzsche: "better" moral: you can only pull out randomly determined values out of context.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
Nietzsche, Fr. Rorty Vs Nietzsche, Fr.
 
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Richard Rorty
III 59
Truth/RortyVsNietzsche: with the traditional conception of truth he did not abolish the notion that we could discover the reasons for why we are. (>Metaphysics).
III 60
Language/Vocabulary/Rorty: as poets (and thus, according to Nietzsche, as humans) we fail if we accept the description given of our self by another.
III 62
Nietzsche: "Turn all 'it was' into a 'so I wanted it to be'!"

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000