Lexicon of Arguments


Philosophical and Scientific Issues in Dispute
 


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Disputed term/author/ism Author
Entry
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Completeness Cresswell
 
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I 69
Unvollständigkeit/Vollständigkeit/unvollständig/CresswellVsSituations-Semantik/CresswellVsBarwise/CresswellVsPerry: die Frage der Vollständigkeit ist weniger klar als sie scheint: 1. Wie soll man
u [[φ]] e

verstehen? „In Kontext u beschreibt φ die Situation e“.
e: haben wir bis jetzt als Proposition aufgefaßt. Aber man kann eine Situation genauso gut als Welt auffassen, so dass es dann heißen würde:

„im Hinblick auf Kontext u ist φ wahr in e“.

Bsp Disjunktion/BP/Cresswell: ihre Konstruktion erfordert, dass Situationen als mögliche Welten aufgefasst werden, aber damit wird die Situationssemantik zu einer Semantik möglicher Welten.

Unvollständigkeit/unvollständig/partiell/Proposition/Semantik möglicher welten/Cresswell: Bsp Disjunktion:

(1) Morgen früh zwischen 9 und 12 werde ich entweder zu Hause oder an der Uni sein.
Das ist zwar keine Satz-Disjunktion, aber es ist äquivalent zu

(2) Entweder werde ich zu Hause sein zwischen 9 und 12 morgen oder
ich werde an der Uni sein zwischen 9 und 12 morgen.

was eine Disjunktion ist von

(3) Ich werde zu Hause sein, zwischen 9 und 12 morgen

und

(4) Ich werde an der Uni sein zwischen 9 und 12 morgen.

Wenn wir außerdem Sprecher, Datum usw. haben, teilen sich die möglichen Welten in zwei Klassen auf, die, in denen (1) wahr ist und die in denen (1) falsch ist. ((s) es geht hier immer um (1) nicht um die einzelnen Alternativen!).
Unter den Welten, in denen (1) wahr ist, können auch welche sein, in denen ich an beiden Orten bin, wenn auch nicht zur selben Zeit!
I 70
Unvollständig/Disjunktion/Mögliche Welten/Cresswell: aber es werden natürlich auch solche Welten in der Menge sein, wo ich an dem einen Ort bin, aber nicht an dem anderen. In diesem Sinn ist (1) unvollständig. D.h. die Proposition kann auf verschiedene Weisen wahr gemacht werden. Situation/unvollständig/Cresswell: wenn eine Situation wie eine Proposition sein soll, dann muss, damit die Situation unvollständig ist, eine einzelne (einzige) Situation durch (1) beschrieben werden, was die Situation meines zu-hause-oder-an-der-Uni-seins ist ((s) „disjunktive Situation“, „alles in einem“) und nicht eine ((s) Disjunktion von Situationen), in der ich in Situation a) zu hause bin oder Situation b) an der Uni bin.
Jedes Element der Klasse ist entweder eine zu-Hause-Welt oder eine an-der-Uni-Welt aber es ist nicht wahr, dass jedes Element eine zu-hause-Welt oder jedes eine an-der-Uni-Welt ist.
D.h. die Proposition ist unvollständig. (partielle Proposition)..
Unvollständigkeit/ /Cresswell: Barwise/Perry kann man so verstehen (Perry 1986, S 85), dass sie Situationen für unvollständig halten. Begründung: eine Situation gibt keine Antwort auf jede Frage.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Decidability Hintikka
 
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I 7
Standard semantics/Kripke semantics/Hintikka: what differences are there? The ditch between them is much deeper than it first appears.
Cocchiarella: Cocchiarella has shown, however, that even in the simplest quantifying case, of the monadic predicate logic, the standard logic is radically different from its Kripkean cousin.
Decidability: monadic predicate logic is, as Kripke has shown, decidable.
Kripke semantics: Kripke semantics is undecidable.
Decidability: decidability implies axiomatizability.
---
I 208
Decision problem/predicate calculus/Hao Wang: thesis: the problem corresponds to the task of completely filling the Euclidean surface with square dominoes of different sizes. At least one stone of each size must be used.
E.g. Logical omniscience: now comes in in the following way:
At certain points I can truthfully say according to my perception:
(5) I see that this Domino task is impossible to solve.
In other cases, I cannot say that truthfully.
Problem/HintikkaVsBarwise/HintikkaVsSituation-Semantics/Hintikka: According to Barwise/Perry, it should be true of any unsolvable Domino problem that I see the unsolvability immediately as soon as I see the forms of available stones because the unsolvability follows logically from the visual information.
Solution/semantics of possible worlds/Hintikka: according to the urn model there is no problem.
---
I 209
Omniscience/symmetry/Hintikka: Situational semantics: situational semantics needs the urn model to solve the second problem of logical omniscience. Semantics of possible worlds: on the other hand, it needs situational semantics itself to solve the first problem.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Situation Semantics Barwise
 
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Jon Barwise
Cresswell II 169
Situation semantics/Barwise/Perry/Cresswell: (Barwise/Perry, 1983): here it is explicitly denied that logically equivalent sentences in contexts with propositional attitudes are interchangeable. (1983, 175, 1981b, 676f) - e.g. double negation in the attribution of propositional attitudes. - Solution: partial character of situations. - Not everything has to be given - or the speaker may have to suspend judgment. ("do not ...") - Def sentence meaning/Barwise/Perry: a relation between situations. - - -
Cresswell I 63
Situations-SemantikVsMöWe-Semantik/Wissen/Bedeutung/Barwise/Perry/BarweiseVsCresswell/ PerryVsCresswell/Cresswell: die möglichen Weltenseien zu groß um das zu erklären, was der Sprecher weiß, wenn er einen bedeutungsvollen Satz äußert. Mögliche Welten: sind vollständige mögliche Situationen.
Situations-Semantik: wir brauchen eine mehr partielle Art von Entität. ((s) partial, nichts vollständiges).
CresswellVsSituations-Semantik: (Cresswell 1985a, 168 ff, 1985b, Kapitel 7)
Lösung/Cresswell: These: die Situationen müssen nur in dem Sinn partiell sein, dass sie kleine Welten sind.
Def Abstrakte Situation/Barwise/Perry: (1983, 57 ff). sind theoretische Konstrukte, die für eine adäquate semantische Modellierung der Realität gebraucht werden, die aus realen Situationen besteht.
Cresswell: diese Unterscheidung ignoriere ich hier. Die Semantik möglicher Welten ist da besser, auch wenn man zwischen Realität und theoretischer Repräsentation unterscheidet.
Was wir vergleichen müssen, sind abstrakte Situationen und Welten.
I 64
Einstellungs-SemantikVsMöWe-Semantik/BarwiseVsCresswell: es gibt oft zwei Propositionen, von denen eine von der Person geglaubt wird, die andere aber nicht, aber dennoch beide in denselben Welten wahr sind – Bsp alle logischen und mathematischen Wahrheiten – aber sie werden nicht alle gewusst, sonst könnte es keinen Fortschritt geben.
I 65
CresswellVs: die Situationen sollen Rollen spielen, die gar nicht gleichzeitig gespielt werden können – Lösung: -Semantik möglicher Welten: die Rollen werden durch Entitäten verschiedener Art gespielt. Lösung: Kontext mit Raum-Zeit-Angabe – falsche Sätze: beschreiben nicht-aktuale Situationen.
I 66
Sätze beschreiben Situationen in einem Kontext – Kontext ist selbst eine Situation, die dem Hörer Zeit, Ort usw. liefert – Interpretation/Barwise: Bedeutung von Sätzen in einem Kontext. Bedeutung/CresswellVsSituations-Semantik/CresswellVsBarwise/CresswellVsPerry: Bedeutung: = Menge der Welten, in denen sie wahr sind.
Problem: Bedeutungen werden oft mit Propositionen gleichgesetzt und dann gibt es Probleme, dass sie Rollen spielen sollen, die sie nicht gleichzeitig spielen können.
I 67
Andererseits verhalten sich einige der anderen Dinge, die Barwise und Perry von Situationen verlangen, wie Welten! Bsp Mollie bellt
e*:= in l: bellt, Mollie, ja.
Das beschreibt eine Situation e gdw. e* < e. ((s) Teilmenge der Situationen, wo Mollie sonst noch bellt? Oder wo Mollie existiert und jemand bellt?).
Def Generierungseigenschaft/Terminologie/Cresswell: (generation property): haben solche Sätze, die eine Situation beschreiben ((s) die Teil einer Menge von Situationen ist). Ein Satz  hat die Generierungseigenschaft im Hinblick auf einen Kontext u, gdw. es eine Situation e* gibt, so dass
u [[φ]] e gdw. e* < e.
((s) Wenn es einen Satz gibt, der allgemeiner ist als der Satz „Mollie bellt in der Raum-Zeit-Situation l“ Oder: Generierungseigenschaft ist die Eigenschaft, die den Satz in den Kontext einbettet, weil Propositionen als Mengen von Welten nicht auf eine einzige Situation beschränkt sein dürfen).
Der Satz φ hat die Generierungseigenschaft schlechthin (simpliciter) gdw. er sie in jedem Kontext hat.
Atomsatz/BP: These alle atomaren Sätze haben die Generierungseigenschaft.
Cresswell: wenn Situationen als Propositionen aufgefasst werden, sollten alle Sätze die Generierungseigenschaft haben. Und zwar weil die generierende Situation e* als die Proposition aufgefaßt werden kann, die von dem Satz  im Kontext u ausgedrückt wird.
Tatsächlich brauchen wir die anderen Situationen gar nicht! Wir können sagen, dass e* die einzige Situation ist, die von  in u beschrieben wird. Aber das ist ohne Bedeutung, weil jedes e* die einzige Klasse von e’s bestimmt, so dass e* < e, und jede Klasse, die von einem e* generiert wird, bestimmt dieses e* eindeutig.

Barw I
J. Barwise
Situations and Attitudes Chicago 1999


Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Situation Semantics Cresswell
 
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I 63
Situation Semantics/Barwise/Perry: possible worlds (poss.w.) are too big to explain what the speaker of a sentence knows. Possible World: complete possible situations. CresswellVsBarwise: Situations need only be partial in the sense that they are small possible worlds.
---
I 69
CresswellVsBarweise/Perry: disjunction: their construction requires that situations are considered as possible worlds: E.g. I am at home or at the university: as a proposition incomplete, because both made true. - The situation can only be one of the two. - making true: the total (disjunction) does not have to be made true by an alternative, because it can also be made true by another alternative. ---
I 72
Situations seem incomplete. (E.g. Does the dog bark loudly or quietly?) - But they are not as incomplete as propositions. ---
I 71
Problem: Total situation: Machine is working (shows red or green). - still contradiction: is the situation described by a or by b? If the signal was neither showing red nor green, the incompleteness would be too radical. ---
I 73
Incomplete/situation/Barwise/Perry: E.g. naked infinitives with "see". Joe saw Fred coming in and Sally was smoking or not smoking. - Cresswell: so everything possible - but then possible world - Everything that can be a possible world is a possible world. Possible worlds do not have to be large, they can be as small as situations at Barwise/Perry - different: aspect/Hintikka: (= incompleteness of possible world): all facts about who slept during the lecture. - CresswellVsHintikka: we do not want lists, these are metaphysical here. - Solution/Cresswell. "Everything that interests us in the situation". ((s)so lists after all.) Thus the truth of the propositions can be determined. ---
I 74
Definition essentially incomplete/Cresswell: is a situation when it only needs to be part of an accumulation of situations (disjunction) - CresswellVsBarwise: but this does not work with naked infinitives with "see": E.g. of "Ralph saw Ortcutt or Hortcutt hide the letter" - at "Ralph saw... or saw... ". (This is not a that-sentence!) - This is not possible if seeing should be a relation between subject and situation - ((s) Then only one of the two.) ---
I 77
Situation Semantics/CresswellVs: knows only one kind of entities (situations). - instead: possible world semantics: three types: 1. possible world, single and complete (assessed with regard to truth) 2. Propositions: classes of possible worlds, are in logical relations and are the meanings of sentences in a context - 3. Individuals (individuals) among them events. - Situations/Cresswell: can be considered as one of each of these kind of entities.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Situation Semantics Hintikka
 
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I XVII
Situation semantics/Barwise/Perry/Hintikka: situation semantics is not so far away from the semantics of possible worlds. Possible worlds/Hintikka: possible worlds are often more like situations, they are not always closed worlds. They are rather event progresses in a small corner of the universe and related to situations.
Difference: alternative situations could occur in one and the same world.
---
XVIII
Situation semantics/Hintikka: situation semantics is not a serious rival of the semantics of possible worlds. ---
I 206
Situation semantics/Barwise/Perry/B/P/Hintikka: their situation semantics is a welcome addition to the semantics of possible worlds. Situation/Hintikka: an interesting question is how small egocentric situations can be put together to form a larger comprehensive "world view".
Relations: There should be at least three types of relations between situations:
1. spatial
2. temporal 3. the distinction between fine-grained and coarse-grained situations.
It is best to study these separately.
---
I 207
Situation semantics/Barwise/Perry/Omniscience/Hintikka: how can situation semantics solve the problem of logical omniscience? Barwise/Perry: give the following example:
(1) a sees how b X-t
therefore (2) a sees how b Y-t
If X-en implies logically, to Y-en. ((s) e.g. to go, to move).
Solution/Barwise/Perry: they assume that there are richer and poorer situations and relations between them.
HintikkaVsBarwise/HintikkaVsSituation semantics/Hintikka: but this is not a triumph over the semantics of possible worlds, for two reasons:
1. because it is now about the relation fine/coarse (fine-grained/coarse-grained), it is nothing with which the semantics of possible worlds has to do.
2. The semantics of possible worlds has solved the problem by Rantala's urn models (changing worlds depending on whether drawn balls are returned or not).
Barwise/Perry: they consider only instances of omniscience, which arise through the introduction of new descriptive terms into the conclusion,...
---
I 208
...and go beyond what is mentioned in the premises. Hintikka/Rantala: we have both looked at cases which require the introduction of new individuals in order to ensure the validity of the inference.
E.g.
(3) Robert saw someone giving each boy his own book.
(4) Robert saw every boy how a book was given him by someone.
Question: entails (3) logically (4)?
Situation semantics/Barwise/Perry: according to situation semantics, yes it does.
Semantics of possible worlds/Hintikka: according to semantics of possible worlds it is at least questionable.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996


The author or concept searched is found in the following 2 controversies.
Disputed term/author/ism Author Vs Author
Entry
Reference
Barwise, J. Hintikka Vs Barwise, J.
 
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I 207
Situation Semantics/Barwise/Perry/B/P/Omniscience//Hintikka: how can it solve the problem of logical omniscience?. B/P: bring the following E.g.
(1) a sees how b X-t
therefore (2) a sees how b Y-t
If Xing logically implies to Y. ((s) E.g. walking implies moving).
Problem/(s): from this follows a lot more of which one cannot always assume that a) it is seen, b) that it is known.
Solution/B/P: assume that there are richer and poorer situations and relations between them.
HintikkaVsBarwise/HintikkaVsSituation Semantics/Hintikka: but that’s not a triumph over the possible world semantics, for two reasons:
1) because it is now about the relation fine/coarse (fine-grained/coarse) ((s) of the description), it is nothing with which the semantics of possible worlds has to do.
2) The semantics of possible worlds has solved the problem with Rantala urn models (see above changing possible worlds).
B/P: they consider only cases of omniscience that arise in the wake of the introducing new descriptive terms in the conclusion.
I 208
and go beyond what is mentioned in the premises. Hintikka/Rantala: we both have seen cases that require the introduction of new individuals to ensure the validity of the inference.
E.g.
(3) Robert saw someone giving every boy his own book.
(4) Robert saw every boy as he was given a book by someone.
Question: does (3) logically entail (4)?
Situations Semantics/B/P: according to her it does.
Semantics of Possible Worlds/Hintikka: according to her, it is at least questionable.
Decision Problem/Predicate Calculus/Hao Wang: Thesis: it corresponds to the task of filling out the Euclidean space with square dominoes of different sizes without leaving gaps.
At least one piece of every size must be used.
E.g. logical omniscience: comes in as follows now:
At certain points, I can say truthfully according to my perception:
(5) I see that this domino task is impossible to solve.
In other cases I cannot truthfully say that.
Problem/HintikkaVsBarwise/HintikkaVsSituation Semantics/Hintikka: according to B/P it should be true of any unsolvable domino problem that I see the insolubility as soon as I see the shapes of the available stones, because the insolubility follows logically from the visual information.
Solution/Semantics of Possible Worlds/Hintikka: according to the urn model, there is no problem.
I 209
Omniscience/Symmetry/Hintikka: Situation Semantics: needs the urn model to solve the second problem of logical omniscience Semantics of possible worlds: needs situations semantics in turn to solve the first problem.
I 211
HintikkaVsBarwise/HintikkaVsSituation Semantics/Hintikka: you can find many problems solved with semantics of possible worlds, but not the situation semantics. Opacity/Hintikka: besides the one that is understood as the failure of substitutivity (the identity), there is one that is understood as the failure of the existential generalization (even if it is about non-existence) (see above).
Questions/Hintikka: We still need a semantics for direct questions along with criteria for complete answers. (see below, see above).
Direct object: can also be an event or a particular.
Problem: Questions that contain a (external) quantifier.
Problem: semantics for questions with T-constructions with epistemic verbs.
Question: Why are W-constructions not found under the relevant verbs?.
I 212
HintikkaVsSituation Semantics/HintikkaVsBarwise/Hintikka: Barwise and Perry introduce a "function c" (p 671): this seems obscure: Semantics/Hintikka: intended to provide a model that shows how speakers can refer to anything they want and can mean what they mean.
Function/Semantics of Possible Worlds: here, the speaker or the listener detects a function of possible worlds on speakers.
Situation Semantics/B/P: explains meaning from facts of reference-in-situation: "... a component implicitly represents the connections c between certain words and things in the world in the meaningful use of these words".
HintikkaVsBarwisse/HintikkaVsSituation Semantics/: it should be the reverse: a realistic theory of meaning and reference should show how such a function c is determined by the meanings. For understanding means to detect the meanings c determined.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Description Theory Craig Vs Description Theory
 
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II 156
Synonymie/Burge: er akzeptiert, daß „vixen“ und „weiblicher Fuchs“ synonym sind und argumentiert, daß daher ein ersetzen durch synonyme Wahrheit in Glaubenskontexten nicht erhalten muß. Kripke: (1979. 274, n12) gibt ein ähnliches Beispiel mit Nervenärzten und Psychiatern.
Pointe: VsBeschreibungstheorie: hier scheint es nicht gut zu sein, „vixen“ als „wird vixen genannt“ zu analysieren.
Kompositionalität/Glauben/Burge: Kompositionalität schlägt in Glaubenskontexten fehl.
CresswellVsBurge: wenn wir die Kompositionalität erhalten wollen, müssen wir annehmen, daß „vixen“ lexikalisch mehrdeutig ist.
Oder es muß (evtl. Nicht-Standard-) Kontexte geben, in denen es tatsächlich bedeutet „wird „vixen“ genannt“.
Pointe: wenn das hier erlaubt ist, dann vielleicht doch auch für Fälle mit „Phosphorus“!
II 166
PutnamVsBeschreibungstheorie/natürliche Art-Begriffe/Cresswell: (Putnam 1975, 148) (ebenso wie KripkeVsBeschreibungstheorie der Namen). Problem/Cresswell: Bsp Der Satz „Es gibt Wasser auf der Zwillingserde." (ZE). Angenommen, auf der ZE gibt es kein H2O, dann sollte der Satz, geäußert auf der Erde, falsch sein. Aber da etwas – nämlich XYZ – auf der ZE die Rolle von Wasser spielt, dann scheint die Beschreibungstheorie den Satz wahr zu machen.
Lösung/Fodor: (Fodor 1982, 111-113): Ein Wort wie „Wasser“ ist in gewisser Weise kontextuell beschränkt. D.h. indem wir es auf der Erde äußern, meinen wir mit dem Wort „Wasser“ so etwas wie „das, was auf der Erde die Rolle von Wasser spielt“.
Fodor/Cresswell: seine Idee ist, daß diese Beschränkungen, nicht Teil des Glaubens sind! Dann kann Oscars Zwilling auf der ZE dasselbe Glauben, wenn er das Wort „Wasser“ in einem Satz gebraucht.
Pointe: damit bleibt der methodologische Solipsismus gewahrt, daß eine prop Einst ohne externe Faktoren klassifiziert werden sollte.
II 174
Situation/sprachunabhängig/Barwise/Perry/Cresswell: (Barwise/Perry, 1981b, 679): Bsp man kann nicht jemand küssen, ohne ihn zu berühren. sprachunabhängig: nun kann man für „küssen“ jedes andere Wort einsetzen und ebenso für „berühren“. D.h. das hat nichts mit Bedeutungspostulaten oder anderen semantischen Tatsachen zu tun.
CresswellVsSituations-Semantik/CresswellVsBarwise: Barwise/Perry setzen das aber einfach nur fest, sie können es nicht erklären.
MöWe-Semantik/Cresswell: diese kann es erklären: die Eigenschaft des Küssens wird eine Funktion von Paaren von Individuen auf Mengen von MöWe sein. Dasselbe wird wahr sein von der Eigenschaft des Berührens. Aber für jedes Paar von Individuen (a, b) wird die Menge der MöWe in denen a b küßt eine Teilmenge der Menge der MöWe sein, in denen a b berührt. Dazu brauchen wir also keine Bedeutungspostulate.

The author or concept searched is found in the following theses of the more related field of specialization.
Disputed term/author/ism Author
Entry
Reference
Situation Sem. Cresswell, M.J.
 
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I 65
CresswellVsSituations-Semantik/CresswellVsBarwise/CresswellVsPerry: These die sogenannten -œSituationen- sollen Rollen spielen, die gar nicht gleichzeitig gespielt werden können. Lösung/Cresswell: MöWe-Semantik: hier werden die verschiedenen Rollen durch Entitäten ganz verschiedener Art gespielt.
Kontext: daß die Bedeutung eines Satzes in der MS die Menge der MöWe ist, in der der Satz wahr ist, muß auf einen Kontext bezogen werden. D.h. sie brauchen Angaben über Ort, Zeit, Sprecher, usw.
I 77
CresswellVsSituations-Semantik/CresswellVsBarwise/CresswellVsPerry/MöWe-Semantik: Fazit: SS: kennt nur Entitäten einer einzigen Art (Situationen)
MöWe-Semantik: nimmt drei Arten von Entitäten an:
1. MöWe, die einzeln und vollständig sein, und im Hinblick auf die Wahrheit bewertet wird.
2. Propositionen - Klassen von MöWe -" stehen in logischen Relationen und sind die Bedeutungen von Sätzen in einem Kontext.
3. Individuen (ED) unter ihnen Ereignisse.
Situationen/Cresswell: These können als eine von jeder dieser Art Entitäten betrachtet werden!
Problem: tritt nur auf, wenn man nur eine Art von Entität annimmt, die alle diese Rollen spielen soll.