Philosophy Lexicon of Arguments

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Peter Gärdenfors
I 44
Vagheit/Sprache/Gärdenfors: Sprache ist voller Vagheiten. Seit Leibniz träumen Philosophen von einer präzisen Sprache.
I 45
Gärdenfors These: vage Begriffe sind in einer Sprache nötig aus Gründen der kognitiven Ökonomie. Die Vagheit resultiert zum größten Teil aus der Tatsache, dass wir Begriffe durch einzelne Beispiele und Gegenbeispiele lernen.
I 46
Erklärung der Vagheit: 1. Bei sich ändernden Grenzlinien der Bereiche ergibt sich eine unterschiedliche Wahrscheinlichkeit für die Lokalisierung eines Prototyps.
2. Vagheit rührt von der sich ändernden Gewichtung der Dimensionen in einem Bereich her. Die verschiedenen Gewichtungen ergeben sich in wechselnden Kontexten. >Wahrnehmung/Prototypen/Kategorien/Gärdenfors.
I 47
Allgemein: kognitive Begrenzungen Bezug auf die Lokalisierung der Prototypen und relative Gewichtung der Dimensionen erklären, warum Begriffe generell vage sind und warum kategoriale Wahrnehmung allgegenwärtig ist.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014


> Counter arguments against Gärdenfors



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Ed. Martin Schulz, access date 2017-05-26