Philosophy Lexicon of Arguments

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Principles, philosophy of science: physical principles are not the same as laws of nature. Rather, laws can be gained from principles or traced back to principles. Examples are the principle of the shortest time, the principle of the smallest effect, the uncertainty principle. See also theories, laws of nature, laws, natural constants.

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Annotation: The above characterizations of concepts are neither definitions nor exhausting presentations of problems related to them. Instead, they are intended to give a short introduction to the contributions below. – Lexicon of Arguments.

 
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I 4
Principles/Society/Rawls:
1. Everyone accepts and knows that the other members of society accept the same principles of justice.
2. The basic social institutions fulfill these principles in general and are known for doing so.
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I 7
Principles/Rawls: we are only interested in general principles of the justice of society as a whole, not in such special or private communities or for cross-national institutions.
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I 10/11
Principles/Justice/Rawls: Principles must be defined at the beginning.
Our point of departure, the situation of equality, which should follow an election, corresponds to the natural state of the traditional theories of the social contract, but it is neither a concrete historical situation nor a primitive culture. It is a purely hypothetical situation which should lead to a certain realization of justice.
I 41
Prinzipien/MillVsIntuitionismus/Mill/Rawls: Mill argumentierte, dass das Nützlichkeitsprinzip das einige oberste Prinzip sein könne, da es sonst keinen Schiedsrichter zwischen konkurrierenden Kriterien geben könne. (Mill, A System of Logic, bk VI, ch. XII, sec 7, und Utilitarianism, ch. V, paers.26-31).
Prinzipien/Sidgwick: das Nützlichkeitsprinzip sei das einzige, das diese Rolle einnehmen kann. (Sidgwick, The Methods of Ethics, bk. IV chs. II und III).
Rawls: das ist, es, was die klassische Doktrin so attraktiv machte: dass sie das Problem der Prioritäten zu lösen versucht und den Intuitionismus vermeidet.
RawlsVsMill/RawlsVsSidgwick/RawlsVsUtilitarismus: wir müssen erkennen, dass es möglicherweise keinen Weg gibt, um die Pluralität der verschiedenen Prinzipien aufzulösen.
I 43
Prinzipien/Rawls: ich schlage vor, selbst bei der „lexikalischen Ordnung (dem stückweise Abarbeiten von Prinzipien nach einer äußerlichen Ordnung) das Prinzip der gleichen Verteilung von Rechten vorrangig vor dem Regeln von wirtschaftlichen oder sozialen Ungleichheiten zu behandeln.
I 61
Prinzipien/Gerechtigkeit/Rawls: vorläufige Formulierung:
1. Jede Person muss das gleiche Recht auf weitest gehende grundlegende Freiheit haben, soweit sie mit gleicher Freiheit für andere kompatibel ist.
2. Soziale und ökonomische Ungleichheiten sind so zu arrangieren, dass sie
a) vernünftig erwartbar zu jedermanns Vorteil sind und
b) mit Positionen und Verwaltungsvorgängen verknüpft sind, die von jedermann inne gehabt werden können.
Zeitlich werden die beiden Prinzipien nacheinander angewendet. Das bedeutet, dass ein Aufgeben des ersten Prinzips nicht durch größere soziale oder wirtschaftliche Vorteile aufgewogen werden kann.
I 62
Abweichungen von einer Gleichverteilung von sozialen Rechten oder wirtschaftlichen Vorteilen kann nur dadurch gerechtfertigt werden, dass dies für jedermann von Vorteil ist. ((s) Das ist eine Anlehnung an den Utilitarismus).
I 63
Die zeitliche Reihenfolge der Befolgung schließt auch aus, dass grundlegende Freiheiten gegen wirtschaftliche Vorteile eingetauscht werden können.
I 64
Ebenso bedeutet die zeitliche Reihenfolge der Prinzipien, dass von Personen immer nur in Form von Inhabern sozialer Rollen die Rede sein kann.
I 83
Prinzipien/Rawls: Neuformulierung des Zweiten Prinzips: Soziale und ökonomische Ungleichheit sind so zu arrangieren, dass sie a) den größten Nutzen für die am schlechtesten Gestellten und b) mit Verwaltungseinrichtungen und Positionen darin verknüpft sind, die allen unter Bedingungen einer fairen Chancengleichheit offen sind.
I 89
Ich gehe davon aus, dass die beiden Teile des Prinzips lexikalisch geordnet sind.
I 116
Prinzipien/Rawls: es ist nichts Inkonsistentes daran, dass Gerechtigkeit als Fairness unbedingte Prinzipien ermöglicht. Es genügt zu zeigen, dass die Parteien in der Ausgangssituation (einer zu errichtenden Gesellschaft) Prinzipien zustimmen, die die natürlichen Pflichten definieren, die dann unbedingt gelten. ((s)VsRawls: Widerspruch: Rawls sagt selbst, dass die natürlichen Pflichten Bsp nicht grausam zu sein, nicht Gegenstand von Vereinbarungen sind. Siehe Rawls I 114).


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Explanation of symbols: Roman numerals indicate the source, arabic numerals indicate the page number. The corresponding books are indicated on the right hand side. ((s)…): Comment by the sender of the contribution.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005


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Ed. Martin Schulz, access date 2017-11-23