Philosophy Lexicon of Arguments

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II 152
Dinge/Gesetze/Genz: mit der Mathematisierung war der Primat der Dinge über die Gesetze gebrochen und die Naturgesetze standen am Anfang.
II 248
Naturgesetze/Genz: könnte es sein, dass die von uns für notwendig gehaltenen Naturgesetze in anderen Teilen des Universums nicht gelten, weil dort andere Bedingungen verwirklicht sind? Dann sind diese Naturgesetze nicht fundamental.
System: ist wichtig für Gesetze: Bsp Galileis Fallgesetze gelten nur im erdnahen Raum.
System: Bsp Stein und Erde zusammen mit ihren Massen.
Klein g/Konstante/Galilei: Erdbeschleunigung. Gilt nur im erdnahen Raum. Sie ist Teil des Systems Stein/Erde selbst.
II 249
Groß G/Newton: Gravitationskonstante. Gilt auch in größerer Entfernung von der Erde.
Erdnähe/System/Newton: Erdnähe gehört für Newton zu einer Eigenschaft des Systems, nicht zum System selbst.
Naturgesetze/Gesetz/System/Eigenschaft/Zustand/Genz: wenn wir von unbekannten Gesetzen sprechen, ist es unmöglich, zwischen Dem System und seinen möglichen Zuständen und seinen Anfangsbedingungen zuverlässig zu unterscheiden!
Phänomenale Gesetze/Erscheinungen/Gesetz/Genz: können Voraussetzungen haben, die nicht gesetzesmäßig sind ((s) Bsp Anfangsbedingungen).
II 269
Def Gesetze Erster Art/2. Art/Eddington/Genz: Bsp deterministische Gesetze wie die Newtonschen, die des elastischen Stoßes, die Maxwell‘schen Gleichungen, Gesetze der Quantenmechanik
Verbieten Dinge, die unmöglich sind.
Def Gesetze Zweiter. Art/2. Art: die der Kinetischen Gastheorie (allgemeiner der Wärmelehre) und insbesondere der Zweite Hauptsatz.
II 270
Sie verbieten Dinge, die so unwahrscheinlich sind, dass sie niemals eintreten können. (Statistische Gesetze).
II 274
Gesetze 1. Art/Schrödinger/Genz: daraus, dass es solche 2. Art gibt, kann man nicht schließen, dass es Gesetze 1. Art überhaupt gibt.
Denn auch regellose mikroskopische Abläufe können auf dieselben, sich durch Mittelung ergebenden makroskopischen Gesetze wie sie führen. Diese Mittelwerte zeigen ihre eigene rein statistische Gesetzmäßigkeit. Diese wäre auch vorhanden, wenn sie durch Würfeln zustande gekommen wäre.
Schrödinger: These: daher laufen die mikroskopischen Prozesse tatsächlich nicht kausal ab.
Viele Autoren VsSchrödinger.




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Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002


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Ed. Martin Schulz, access date 2017-10-21