Philosophy Lexicon of Arguments

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I 243 ff
Es gibt keinen Strom der Zeit, aber die Vorstellung davon ist doch höchst vernünftig
Selbst subjektiv bewegt sich "jetzt" nicht durch die Zeit. - Bewegung: nichts kann sich von einem Augenblick zum anderen bewegen. Wenn etwas in einem bestimmten Augenblick existiert, dann existiert ist immer. - Augenblick: die Schnappschüsse des Beobachters sind nicht nacheinander in der Gegenwart. Sie sind sich nicht nacheinander ihrer Gegenwart bewusst. Sie sind alle bewusst, und subjektiv sind sie alle in der Gegenwart. Objektiv gibt es keine Gegenwart. - Wir nehmen die Zeit auch nicht als fließend oder vergänglich war. - ...dass sich das Universum im Lauf der Zeit ändert. Aber es bewegt sich nicht durch die Zeit.
I 250
Es gibt nichts, dass sich bewegen, anhalten oder fließen könnte.
Da es keine Zeit außerhalb von ihr gibt, ist es nicht stimmig, sich vorzustellen, man könne sie verändern, oder es gebe sie in mehreren Fassungen. - Augenblick: ein bestimmter Augenblick verändert sich nicht. Daher kann er auch nicht Gegenwart werden, oder aufhören, Gegenwart zu sein, dies wären ja Veränderungen. - Strom der Zeit: wenn wir sagen, wann etwas passiert ist, brauchen wir genauso wenig einen "Zeitfluss" wie wir einen "Raumfluss" brauchen, wenn wir sagen wo etwas geschah. -
I 265
Im Multiversum haben Schnappschüsse keine "Zeitstempel". - Andere Zeiten sind lediglich Spezialfälle anderer Universen.
"Andere Augenblicke in unserem Universum" unterscheiden sich von "anderen Universen" nur aus unserem Blickwinkel.
I 265
Zukunft: relativ zu einem Beobachter ist die Zukunft in der Tat offen und die Vergangenheit festgelegt.
I 279
Führt eine Beschleunigung in die Vergangenheit, wenn eine Verlangsamung in die Zukunft führen würde? Nein. Die Außenwelt würde sich nur scheinbar verlangsamen. Selbst wenn das Gehirn unendlich schnell arbeitete, erschiene die Außenwelt in einem bestimmten Augenblick eingefroren. - I 284 Zeitmaschine: wäre ein Ort, und nicht ein Fahrzeug.
I 299
Die Veränderung der Vergangenheit unterscheidet sich hier aber nicht von einer Veränderung der Zukunft, wie wir sie immerzu vornehmen.

Gribbin III 236
Zeit/Deutsch/Gribbin: wenn die Zeit "flösse", bräuchten wir eine zweite Art von Zeit, die mußt, wie das "jetzt" von einem Augenblick zum nächsten übergeht - und eine dritte, um diese Zeit zu messen usw.
III 236 Zeit/Deutsch: es gibt keinen Unterschied zwischen Schnappschüssen aus verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Welten - Vergangenheit und Zukunft wären Spezialfälle von Everetts Welten.

Deu I
D. Deutsch
Die Physik der Welterkenntnis München 2000


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Ed. Martin Schulz, access date 2017-05-22