Philosophy Lexicon of Arguments

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Bubner I 142
Reason/Kant/Bubner: no one but the reason can say what reason really is - reason is bothered by the questions it can not reject, nor answer.
Kant I 105
Reason/unit/Kant: the law of reason to seek unity is necessary because we would not have any reason without it - and therefore no sufficient feature of empirical truth - thus we have not only punctual correspondence, but systematic coherence.
I 105
Kant assumed reason in nature.
I 113
Reason/Kant: reason in itself, is not something objective, even ideas of purposes aren t - we project reasonable causes into the object - however: this projection is necessary - but it is only a projection that justifies no real science.
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Verstand:
Definition Pure Reason/Kant: unifies ideas in an intuition by categories. - Definition Pure logic: unifies different ideas in a judgment.
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I 87
Definition reason/Kant: the capability of concepts. Also the pure reason can be a source of knowledge, for "philosophical" knowledge, and formal-logical. Term/Kant: "nothing but the synthesis is possible intuitions that are not given a priori ". Philosophical propositions are therefore always general principles for possible empirical intuition connections, for example, the principle of causality.
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I 93
"Inside" acts of reason/Kant: "inner sense, of which time is the shape". - The images, which prescribe the objective units of things, are images of I of itself in time. - The unity of consciousness of the object is then also the unity of the thing. -> Schematism: recognizes categories as useful as illustrative determinations.
I 99
Reason/Kant: term - power of judgment: judgment - Reason: End- all three are forming the reason in a broader sense.
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Münch III 327
Definition reason/Kant: the capability of rules. For Kant separated from intuition. Holenstein: modern: intelligence.
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Strawson V 24
Reason/Kant: general functions also without sensuality - pure reason terms: = categories.
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V 25
Schematism: transition to categories-in-use. - Only time without space. -
transcendental deduction: each category must have a use in experience. StrawsonVsKant: that is logically flawed.
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Bubner I 103
Kant/neu: Verstandeshandlung besteht im Urteilen, Tafel reiner Verstandesfunktionen, die aber in Ansehung alles Objekts unbestimmt sind.
Aus der Handlung ergibt sich die Vereinigungsleistung. Sie ist nicht von außen angestoßen! >Synthesis.
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Adorno XIII 105
Verstand/Kant/Adorno: soweit es sich um die Vernunft handelt, die sich auf die Möglichkeit bezieht, Inhaltliches, Materiales zu erkennen, spricht Kant von Verstand.
Verstandestätigkeit/Kant: ist die Vernunfttätigkeit, die sich auf ein Material bezieht, das ir azus den Sinnen zugekommen ist und das sie vereinheitlicht und sich mit dessen Synthesis befasst.
Vernunft/Kant: hier soll diese Tätigkeit nicht mehr gebunden sein an ein solches Material, sondern frei davon sein. In der kognitiven oder noologischen Bedeutung gibt die Vernunft uns wenigstens die Regulative, in deren Sinn unsere Erfahrung von Sinnlichem fortschreiten soll. Vernunft in diesem prägnanten Sinn wäre als die Fähigkeit, Ideen zu erkennen.
Vernunft/Kant/Adorno: in einem dritten Sinn gibt die Vernunft in vollkommener Freiheit ihre Objekte sich selbst. Das ist der praktische Gebrauch der Vernunft. Paradoxerweise sind wir hier nach Kant gerade
XIII 106
nicht gebunden an einen Stoff.
Praktische Vernunft/Kant/Adorno: unsere Vernunft oder wir verhalten uns praktisch, insofern wir rein nach der Vernunft und nach ihren Zwecken handeln, ohne dass wir diese Zwecke uns vorgeben ließen.
Zweck/Kant/Adorno: Damit dürfen wir uns diese nur von unserem eigenen Prinzip, dem, innersten Prinzip der Subjektivität selber vorgeben lassen.
Vernunft/Kant/Adorno: ist dann eine absolute Tätigkeit des Geistes im Gegensatz zu einer durch Materialen eingeschränkten. Damit wird sie zu einer höheren und gewissermaßen zur Gegeninstanz des Verstandes.
XIII 110
Verstand/Kant/Adorno: diejenige Vernunfttätigkeit, die sich bezieht auf die Ordnungsfunktionen, die wir gegenüber einem uns nach Kant von außen zukommenden und in sich chaotischen, nicht strukturierten, in sich ganz unbestimmten Material ausüben.
Vernunft/Kant: reflektiert noch einmal auf den Verstand, auf den Gebrauch, den der Verstand von sich selbst macht und danach beurteilt, entscheidet, ob er im Sinne der Zwecke, die er sich
XIII 111
sich selbst gibt, ein höhergearteter sei.
XIII 112
Vernunft/Hegel/Adorno: bei Hegel und schon bei Kant finden sich Anklänge der Verdinglichung der Vernunft in dem Sinne, dass der gemeine Mann nicht zu viel nachdenken soll.
XIII 113
Vernunft/Horkheimer/Adorno: Problem: die Vernunft soll das Prinzip der Freiheit, aber gleichzeitig auch ein Gesetz und insofern etwas schlechterdings Repressives sein. In ihrem Begriff selber ist das Verhältnis von Freiheit und Zwang aber eigentlich nicht artikuliert worden.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03
Bu I
R. Bubner
Antike Themen und ihre moderne Verwandlung Frankfurt 1992

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

A I
Th. W. Adorno/M.Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I–IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974


> Counter arguments against Kant



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Ed. Martin Schulz, access date 2017-05-27