Philosophy Lexicon of Arguments

 
Correctness, Logik: is a property of systems or calculi, not of conclusions. A system is correct when all the statements provable in it are true. The system is complete when all valid statements in it are also provable. Completeness and correctness are complementary; they are complementing each other to adequacy. (R. Stuhlmann-Laeisz, Philosophische Logik, Paderborn, 2002). B. Correctness, accuracy, philosophy contrary to the concept of truth, the concept of accuracy refers to an implicitly or explicitly presupposed rule system, which is fulfilled or not fulfilled. While truth is something that is attributed or denied to sentences, accuracy is rather applied to actions - also verbal acting - as well as to illustrations. Unlike truth, accuracy allows gradations. See also truth, truth conditions, indeterminacy, systems, theory, fulfillment, satisfiability.

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Annotation: The above characterizations of concepts are neither definitions nor exhausting presentations of problems related to them. Instead, they are intended to give a short introduction to the contributions below. – Lexicon of Arguments.

 
Author Item Excerpt Meta data

 
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I 272f
Def "Correctly": T-predicate for minimally truth-enabled discourses.
I 272f
Def "korrekt"Wright: hier: W-Prädikat für minimal wahrheitsfähige Diskurse
Wright I 276
Korrektheit/Negation/Logik/Wahrheit/Wright: wenn sowohl Wahrheit als auch Korrektheit im Spiel ist, gibt es eine Unterscheidung zwischen der
a) eigentlichen, strengen Negation: verwandelt jeden wahren oder korrekten Satz in einen falschen oder inkorrekten eine andere Negationsform gibt:
b) Negation: wirkt so, dass ein wahrer (oder korrekter) Satz genau dann konstruiert wird, wenn sein Argument keine Wahrheit erreicht.

Negation/WrightVsBoghossian: der Vorschlag (>Nonfaktualismus) nimmt ja tatsächlich an, dass ""A" ist wahr" komplementär sein sollte der Negation von A im letzteren Sinne.
Ein vollkommen vernünftiger Gegenvorschlag ist aber, dass A viel eher dem strengen Begriff der ersteren Negation komplementär sein sollte.
Dann ist für den Fall, dass A bloß korrekt ist, die Bewertung von ""A" ist wahr" ebenfalls korrekt und die Anwendung des Wahrheitsprädikats wird generell konservativ sein.

WrightVsVs: der Teppich wirft nun aber an anderer Stelle Falten: dem Übergang von (i) nach (ii): das scheinbar unangreifbare Prinzip, dass nur ein Satz mit einer Wahrheitsbedingung wahr sein kann, hätte die Form des Konditionals:

(II) "A" ist wahr > "A" hat eine Wahrheitsbedingung

I 276/277
Und jede konservative Matrix für ""A" ist wahr" gefährdet dieses Prinzip in dem Fall, wo A nicht wahrheitsfähig, aber korrekt ist.
Denn dann wird die konservative Matrix ""a" ist wahr" als korrekt bewerten.
Das Konsequens (II), dass "A" eine Wahrheitsbedingung hat (eine Tatsache, die es wahr macht) wird dann vermutlich inkorrekt sein.
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Bedeutungsminimalismus/Korrektheit/Wright: kann bestimmte Sätze (etwa über primäre Qualitäten materieller Körper) nicht als Kandidaten für substanzielle (gehaltvolle) Wahrheit betrachten.
Die Zuschreibung einer Wahrheitsbedingung kann daher für einen solchen Satz korrekt sein (?).
So kann auch bei einer konservativen Matrix die Behauptung

"S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" ist wahr

korrekt sein. Aber die ganze Grundlage der Argumentation ist, dass der Bedeutungsminimalismus keine Wahl hat, als

"S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" hat eine Wahrheitsbedingung

als unweigerlich zumindest inkorrekt anzusehen andernfalls gibt es keine Bekräftigung von (i) als Prämisse. ((i): Es ist nicht der Fall, dass "S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" eine Wahrheitsbedingung besitzt).

Die Einsetzung von "S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" für "A" in (II) erzeugt folglich bei einer konservativen Matrix für den Bedeutungsminimalismus selbst ein korrektes Antezedens, aber ein inkorrektes Konsequens.

I 277/278
WrightVsBoghossian: Zusammenfassung: Wenn die Matrix (Wahrheitstabelle) für "wahr" nicht konservativ ist, dann versagt das Zitattilgungsschema in der entscheidenden Richtung für den Übergang von (ii) nach (iii),
wenn die Matrix andererseits konservativ ist, scheitert angesichts der Prämisse (i) das Prinzip, dass nur ein Satz mit einer WB wahr ist. (Der Satz ist inkorrekt).
Schließlich, wenn die Prämisse (i) nicht zugelassen wird, gibt es gar keine Argumentation.


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Explanation of symbols: Roman numerals indicate the source, arabic numerals indicate the page number. The corresponding books are indicated on the right hand side. ((s)…): Comment by the sender of the contribution.

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WriGH I
G. H. von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008


> Counter arguments against Wright

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Ed. Martin Schulz, access date 2017-09-23